Verstauchter Knöchel

Einen verstauchten Knöchel hatte wahrscheinlich schon jeder irgendwann einmal in seinem Leben. Wie es dazu kommt, wie man die Verletzung behandelt und wie man einer Verstauchung vorbeugt, lest Ihr in diesem Artikel.

Fußballspielen ist die häufigste Ursache

Entgegen der allgemeinen Meinung, dass Knöchelverstauchungen meistens bei Läufern vorkommen, entstehen diese vielmehr beim Fußballspielen. Lediglich fünf Prozent der Verletzungen fallen auf Jogger zurück. Bei näherem Betrachten ist dies aber auch nicht wirklich verwunderlich, schließlich ist Fußball bekannt für seine sportliche Härte. Im Mann-gegen-Mann-Zweikampf kann es nun mal des Öfteren zu Verletzungen kommen. Verstauchte Knöchel zählen dabei wohl eher zu den harmloseren Verletzungen. Dennoch ist an einer sportlichen Betätigung mit einem verstauchten Knöchel nicht zu denken – zumindest nicht bei Sportarten, wo viel gelaufen wird.

Behandlung mit der PECH-Regel

Kommt es zu einer Verstauchung, sollte sofort mit Training aufgehört werden, ansonsten kann es zu ernsthaften Folgeverletzungen kommen. Verstauchungen gehören zwar nicht zu besonders schlimmen Verletzungen des Bewegungsapparates, behandelt werden sollten sie trotzdem möglichst schnell. So kann Schlimmeres verhindert werden und die Verletzung heilt schnell ab.

Die PECH-Regel hat sich dabei besonders bewährt. Sie ist aus vier verschiedenen Behandlungsmethoden aufgebaut. Das “P” steht für Pause. Nach der Verletzung sollte demnach sofort mit der sportlichen Aktivität aufgehört werden. Der Buchstabe “E” bezeichnet den Begriff Eis, was für eine schnelle Kühlung der betroffenen Stelle steht. Wahlweise lassen sich verstauchte Körperteile mit Eisbeuteln, Kühlverbänden oder per Eisspray behandeln. Dadurch werden die Blutgefäße verkleinert, wodurch die Schwellung zurückgeht. Als Nächstes sollte die Region mit einem Kompressionsverband (“C” für Compression) umwickelt werden, damit sich die Schwellung nicht weiter ausbreiten kann. Zum Schluss sollte die betroffene Stelle, in diesem Fall der Knöchel, hochgelagert werden. Ideal ist eine Lagerung über Herzhöhe.

Ausgiebiges Aufwärmen und Dehnen helfen

Während der Heilungsphase, welche in der Regel zwei bis drei Wochen dauert, muss natürlich nicht komplett auf Sport verzichtet werden. Es gibt schließlich genug andere Sportarten. Beispielsweise können Sie zum Schwimmen übergehen oder Sie betreiben Kraftsport. Übungen für die Beine sollten Sie dabei selbstverständlich meiden.
Während des Heilungsprozesses können Sie hin und wieder versuchen, ihren verletzten Fuß zu belasten, treten dabei Schmerzen auf, müssen Sie noch etwas mit dem Training warten. Im schlimmsten Fall kann es bis zu einem Monat dauern, bis Sie Ihr gewohntes Pensum wieder voll und ganz ausüben können.

Eine Verstauchung zu vermeiden ist leichter gesagt als getan. Meistens führen Unachtsamkeiten zu einer solchen Art der Verletzung. Lediglich ausgiebiges Aufwärmen und Dehnen vor der körperlichen Belastung kann eine Knöchelverstauchung verhindern.

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August der Starke

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