Muskelkrämpfe

Muskelkrämpfe zählen zu den häufigsten Problematiken im Sport und treten vor allem beim Laufsport gerne vermehrt auf. Sie sind schmerzhaft und oftmals hartnäckig, auch wenn es sich bei ihnen nicht um richtige Verletzungen handelt. Allerdings können Muskelkrämpfe über einen längeren Zeitraum hinweg tatsächlich zu gesundheitlichen Problemen wie Verspannungen führen.

Die Entstehung der Muskelkrämpfe

Muskelkrämpfe können die verschiedensten Ursachen haben. Am häufigsten entstehen sie durch eine Überlastung beim Sport, wenn der einzelne Muskel zu stark oder zu lange beansprucht wird. Besonders häufig ist dies bei einem intensiven Kraft- oder Schnelligkeitstraining der Fall. Der ermüdete Muskel verweigert seinen Dienst, indem er einen Krampf ausbildet. Dabei handelt es sich um eine gesunde Schutzfunktion des Körpers, der die Muskulatur dadurch vor möglichen Verletzungen durch weitere Überlastungen schützt, indem er ihn einfach ausschaltet.

Doch Muskelkrämpfe können auch durch einen Mineralstoffmangel im Körper entstehen. Das Stichwort Magnesium ist den meisten Menschen im Zusammenhang mit dem Muskelkrampf bekannt, jedoch spielen auch das Calcium und Natriumchlorid (Kochsalz) eine sehr große Rolle. Neben anderen Mineralstoffen sind es diese drei Substanzen, die den Muskel hauptsächlich vor Krämpfen schützen und ihn leistungsfähig erhalten. Entsteht im Körper eine Unterversorgung und ein Ungleichgewicht, so kann die Muskulatur schnell mit Krämpfen und Krampfanfällen reagieren. Gerade im Ausdauersport kann eine Unterversorgung relativ schnell auftreten, da durch die dauerhafte Belastung und den damit verbundenen Flüssigkeitsverlust des Körpers auch viele Mineralstoffe verbraucht und auch ausgeschwitzt werden.

Krämpfe können jedoch auch durch Fehlhaltungen und Fehlstellungen des Körpers beim Sport entstehen. Werden bestimmte Muskelpartien konstant falsch oder verkrampft belastet oder ist die Körperhaltung insgesamt nicht optimal, können Muskelkrämpfe die Folge sein.

Die Behandlung der Muskelkrämpfe

Der Muskelkrampf verschwindet meist von selbst nach einigen Sekunden wieder, kann aber auch minutenlang anhalten. Oftmals ist es so, dass er bei erneuter Belastung dann sofort wieder auftritt. Deshalb ist es besser, Krämpfe nicht erst zu behandeln wenn sie vorhanden sind, sondern ihnen konsequent vorzubeugen.

Sind sie durch eine zu hohe Trainingsintensität entstanden, so empfehlen sich einige Tage der absoluten Regeneration und eine Überprüfung und Anpassung des Trainingspensums. Dies ist für viele Sportler nur schwer einzusehen, jedoch kann ein zu anspruchsvoll angesetzter Trainingsplan nur selten den gewünschten Trainingserfolg bringen.

Resultieren die Muskelkrämpfe aus einem Mangel an Mineralstoffen, so ist die logische Konsequenz, die Mineralstoffdepots möglichst gut und nachhaltig wieder aufzufüllen. Ausdauersportler und Sportler mit einem hohen Trainingsvolumen sollten deshalb am besten konstant die benötigten Mineralstoffe über die Ernährung zuführen. Dazu ist im Fachhandel ein großes Sortiment an guten und gesundheitlich unbedenklichen Nahrungsergänzungsmitteln verfügbar.

August der Starke

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