Ein eigener Kraftraum
Krafttraining lässt sich natürlich ideal in einem gut ausgestatteten Fitnessstudio ausüben. Hier stehen auf der einen Seite zahlreiche Freihanteln sowie spezielle Geräte zur Verfügung; auf der anderen Seite kann jederzeit ein ausgebildeter Trainier um Hilfe oder Ratschläge gebeten werden. Allerdings müssen auch die möglichen Nachteile eines Fitnessstudios angeführt werden. Zum einen sind hier die monatlichen Kosten zu nennen, zum anderen werden die Geräte mit den anderen Besuchern geteilt, so dass es nicht selten zu Wartezeiten kommen kann. Nicht zuletzt befindet sich nicht immer ein Studio in erreichbarer Entfernung. So kommt es, dass sich viele Kraftsportler einen eigenen Kraftraum einrichten.
Das Basis-Equipment
Grundsätzlich sollte das gewählte Equipment für den eigenen Kraftraum so gewählt werden, dass die bevorzugten Übungen ausgeführt werden können. Dennoch gibt es Trainingsgeräte, die in keinem Kraftraum fehlen sollten, da sie essentielle Übungen ermöglichen. In erster Linie sind sicherlich Kurz- sowie Langhantelstangen anzuführen. Kurzhanteln werden beispielsweise für Bizeps-Curls oder „Fliegende“ verwendet, während eine Langhantelstange für Kniebeugen oder das Bankdrücken verwendet werden kann.
Idealerweise wird der Umfang an Trainingsübungen durch eine Hantelbank erhöht. Eine Hantelbank ist weiterhin wichtig, um den Trainingskomfort zu steigern. So ist es zwar möglich, das Bankdrücken auf dem flachen Boden auszuführen, wesentlich bequemer ist allerdings die Ausführung auf der Bank. Neben dem Komfort ist hier sicherlich auch das geminderte Verletzungsrisiko zu betonen.
Leider lässt sich ein Muskelbereich mit dem erwähnten Equipment nur schwer trainieren: der Rücken. Aus diesem Grund sollte der Kraftraum eine ausreichende Deckenhöhe besitzen, um eine Klimmzugstange montieren zu können. Alternativ kann ein Türreck verwendet werden, wobei die Stabilität des Türrahmens beachtet werden muss. Die auf diese Weise ermöglichten Klimmzüge stellen ein gutes Basis-Training für den Rücken dar.
Zusätzliches Equipment
Jedem Krafttraining sollte eine Aufwärmphase zuvor gehen, in der ein Großteil der Sportler eine Ausdauer-Einheit absolviert. Die einfachste Variante, um das Aufwärmen im eigenen Kraftraum zu gestalten, kann durch Seilspringen gestaltet werden. Lediglich die Deckenhöhe muss für diese Übung ausreichend sein. Wenn die finanziellen Mittel genügen, kann das Equipment jedoch auch um ein Fahrrad oder sogar Laufband erweitert werden.
In Fitnessstudios finden sich weiterhin zwei Aspekte wieder, die im eigenen Kraftraum oftmals vernachlässigt werden. Auf der einen Seite eignet sich Musik, um für Motivation und Unterhaltung zu sorgen; ein CD-Player oder Radio kann das Training unterstützen. Auf der anderen Seite sollte auch ein Wandspiegel zum Equipment gehören. Mögliche Fehler bei der Ausführung der einzelnen Übungen können häufig erst bei Betrachtung im Spiegel erkannt werden.

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