Bänderdehnung – Symptome und Maßnahmen

Bänderdehnungen bzw. Bänderzerrungen zählen zu den am häufigsten vorkommenden Sportverletzungen. In der Regel entstehen diese bei abrupten oder extremen Beanspruchungen der Gelenkbänder, unter anderem durch ein Umknicken des Fußes.

So entstehen Bänderverletzungen

Zu den betroffenen Körperbereichen gehören insbesondere die Sprung- sowie die Kniegelenke. Aber auch an den Handgelenken, den Ellbogen sowie der Schulter treten Bänderverletzungen des Öfteren auf. Sie entstehen, wenn der normale Bewegungsumfang der Bänder überschritten wird. Dies muss nicht unbedingt bei einer sportlichen Tätigkeit passieren, schon kleinere Unachtsamkeiten können die Bänder verletzen. Die am häufigsten vorkommende Bänderdehnung entsteht durch Umknicken des Fußes. Daher sollten Jogger nach Möglichkeit ein festes Schuhwerk tragen, welches idealerweise über die Knöchel ragt.

Die Bänder sind maßgeblich für die Stabilität und für die Bewegungsführung der jeweiligen Gelenke verantwortlich. Sie festigen und stützen die Gelenke, werden die Bänder jedoch überdehnt, kommt es zur Faserverletzung. Diese äußert sich bei geringer Schwere der Verletzung in einer Bänderdehnung.
Eine Bänderdehnungen bezeichnet eine Bandverletzungen ersten Grades. Die nächste Stufe ist der Bänderanriss (Bandverletzung zweiten Grades), gefolgt vom Bänderriss (Bandverletzung dritten Grades).

Symptome einer Bänderverletzungen

Im Vergleich zum Bänderanriss oder zum Bänderriss kommt es bei einer Bänderdehnung oder Bänderzerrung lediglich zu leichten Verletzungen, wodurch der Bewegungsumfang im Alltag nur bedingt eingeschränkt ist. Ist das Sprunggelenk betroffen, hat die jeweilige Person leichte Schmerzen beim Auftreten des Fußes – dennoch lassen sich Alltagsdinge nahezu problemlos erledigen. Sport sollte man allerdings meiden. Darüber hinaus kommt es zu einer leichten Schwellung der betroffenen Stelle. Auch wenn eine Bänderdehnung nicht zu den ernsthaften Verletzungen zählt, ist das beschädigte Gelenk in seinem Funktionsumfang stark eingeschränkt. Blutergüsse zählen jedoch nicht zu den Symptomen – bis auf die leichte Schwellung ist eine Bänderzerrung von außen nur schwer zu erkennen.

Behandlung

Nach einer Bänderverletzung sollte die entsprechende Stelle nach der sog. PECH-Regel behandelt werden.

P = Pause
E = Eis
C = Compression
H = Hochlagern

Das Training sollte sofort pausiert werden, außerdem ist die betroffene Region mit Eis zu kühlen. Anschließend wird ein Kompressionsverband angelegt, um eine weitere Schwellung zu verhindern. Zum Schluss wird das Körperteil hochgelagert – am besten über Herzhöhe.

Maßnahmen zum Vorbeugen

Eine Bänderdehnung kann nur schwer verhindert werden, schließlich können schon kleinste Unachtsamkeiten zu einer Verletzung der Bänder führen. Dennoch gibt es einige wirksame Maßnahmen, wie z.B. festen Schuhwerk. Kraftsportlern ist zudem zu raten, Bandagen zu benutzen – zumindest bei Schweren Übungen im Ellbogen- und Kniebereich. Sie stützen das Gelenk zusätzlich.
Des Weiteren helfen Übungen zur Koordination, mögliche Bänderverletzungen zu vermeiden, da so ein Zusammenspiel von Muskulatur und Sehnen geschult wird. Außerdem sind sämtliche Kraftübungen empfehlenswert – Muskeln schützen den Bewegungsapparat. Ganz wichtig: vor dem Training stets ausreichend dehnen.

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August der Starke

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