Crosstrainer

Der Crosstrainer in ein Ausdauer- und Trainingsgerät, das in keinem Fitnessstudio fehlen darf. Das Training Crosstrainer dient in erster Linie zur nachhaltigen Steigerung von Fitness und Ausdauer. Im Vergleich mit verschiedenen Fahrradtrainern und Steppern fördert der Crosstrainer nicht nur die Beinmuskulatur, sondern spricht deutlich mehr Muskelgruppen an.

Aufbau und Funktion eines Crosstrainers

Kernbestandteil des Crosstrainers ist ein Schwungrad, das mit zwei waagerecht angebrachten Pedalarmen und senkrecht verlaufenden Armstangen verbunden ist. Pedale und Stangen wirken gleichermaßen auf die Bewegung ein. Der Bewegungsablauf ähnelt dem des Gehens, wobei allerdings das belastende Auftreten entfällt. Daher ist das Ausdauertraining am Crosstrainer besonders schonend für die Gelenke. Die gleichzeitige bzw. gegengleiche (d.h. über Kreuz) Bewegung von Beinen und Armen trainiert verschiedene Muskelgruppen und regt den Fettstoffwechsel an. Das Ziel von Crosstrainern ist es, Geh- und Laufbewegungen möglichst genau zu simulieren und ergonomisch zu gestalten. Wegen des elliptischen Bewegungsablaufs der Füße werden Crosstrainer auch als Ellipsentrainer bezeichnet. Allerdings sind beim Crosstrainer eben nicht nur Beine und Füße in Bewegung, sondern der gesamte Körper. Moderne Crosstrainer verfügen über ein weiteres Zwischengelenk im Pedalwerk, das die Belastungen für Hüft-, Kniegelenk und Wirbelsäule vermindern soll.

Für welches Training eignet sich der Crosstrainer?

Besonders ergiebig ist die Nutzung des Crosstrainers für Menschen, die eine sitzende Tätigkeit ausführen und sich im Alltag relativ wenig bewegen. Der Crosstrainer fördert Fitness und Ausdauer, trainiert aber auch die für Geh- und Laufbewegungen relevanten Muskeln. Die meisten Crosstrainer sind für das Cardiotraining optimiert und programmierbar. Sie verfügen über Pulsanzeigen und können in verschiedenen Modi eingestellt werden, die Faktoren wie Alter und Körpergewicht berücksichtigen. So kann jeder am Crosstrainer ein gezielt auf ihn persönlich abgestimmtes Trainingsprogramm absolvieren. Unterschätzt wird beim Crosstrainer häufig die Bedeutung der Oberkörpermuskulatur. Der Kraftaufwand wird auf Beine und Arme verteilt. Mit ausgeprägter Oberkörpermuskulatur fällt daher die Armbewegung am Crosstrainer leichter und es können höhere Pulsbereiche erreicht werden. Bei weniger ausgebildeter Oberkörpermuskulatur muss eine subjektiv höhere Trainingsintensität aufgewendet werden, um ähnliche Leistungen zu erzielen. Zum Trainieren der Arme kann das Rückwärtslaufen auf dem Crosstrainer sinnvoll sein. Bei diesem Bewegungsablauf werden andere Muskeln beansprucht, und er kann aus Koordinationsgründen von den Füßen nicht so schnell ausgeführt werden wie das Vorwärtslaufen. Daher wird beim Rückwärtslaufen mehr Kraftaufwand von den Armen übernommen. Um Hüftschäden zu vermeiden, ist es wichtig, auf die richtige Einstellung der Pedalen zu achten. Sie sollten möglichst auf die eigne Schrittlänge und Schrittbreite eingestellt werden. Vor allem der Abstand beider Pedale sollte nicht zu groß sein. Leistungssportler nutzen den Crosstrainer eher zum Aufwärmen als zum Fitnesstraining.

August der Starke

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